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Frisch eingetroffen / News

Frisch eingetroffen / News

Die dramatischen Ereignisse des Jahres 2011 in Fukushima berührten beinahe jeden Menschen. Zur Zeit besteht jedoch kein Grund Tees aus Japan zu meiden. Die Teeanbaugebiete sind 700km (Shizuoka), 1200km (Mie), bzw.1700km (Miyasaki, Saga, Kagoshima) von Fukushima entfernt. Alle Tees, welche Japan verlassen, werden in den Präfekturen, bei der Ausfuhr und nochmals bei der Ankunft in Deutschland auf radioaktive und andere Belastungen genau untersucht. Sie können sicher sein, dass alle japanischen Tees, welche von uns gehandelt werden, höchsten Ansprüchen  genügen, ein unbedenkliches Lebensmittel und eine sehr gesunde Erfrischung sind. Wir werden unseren Freunden in Japan und unseren Kunden in Europa ein verlässlicher Partner sein. 

BEI KEINEM DER VON UNS GEHANDELTEN JAPANISCHEN TEES KONNTEN RADIOAKTIVE RÜCKSTÄNDE NACHGEWIESEN WERDEN. WEDER BEI DEN KONTROLLEN IN JAPAN NOCH BEI DENEN IN DEUTSCHLAND.

Selten findet Koreanischer Tee seinen Weg nach Europa. Die von halbwilden Teesträuchern stammenden Tees aus Hwange in den Jiri Bergen sind eine Klasse für sich. Die Tees (halbwilde Teebüsche) stammen von der ersten Kooperative der Tee-Kleinbauern, bei deren Gründung ich 2011 dabeisein durfte. Bitte beachten Sie die schönen, im 60-stündigen Kiln - Holzfeuer gebrannten Schalen von Alexandre Leroaux. Alexandre hatte u. a. die besten Meister Koreas als Lehrmeister und gilt als einer der besten "Teaware Artists" Europas.

April 2015 - Heute möchte ich Ihnen die wunderschönen, jadegrünen Teeschalen aus Korea, welche in der sehr aufwändigen,  traditionellen Celadontechnik hergestellt sind vorstellen.  Die Schalen sind recht dünnwandig und elegant. Die traditionell gefertigten Teesets, welche sich auch sehr gut als Reisesets eignen bestechen durch ihren urigen Stil. Etliche hochwertige, mit bestem Papier kaschierte und mit einem Innendeckel versehene Teedosen, verschiedener Grössen aus Japan sind im shop genauer beschrieben. Etliche Produkte wurden stark im Preis reduziert und sollen die / den eine(n) oder andere(n) Schnäppchenjäger(in) verführen. Schauen Sie sich die Sonderangebote doch einmal genauer an. Es sind schöne Einzelstücke darunter. 

Juni 2015 - Etliche wunderbare Tees aus Darjeeling und Assam sind frisch eingetroffen. Leider entsprachen die diesjährigen Qualitäten der ersten Invoices aus Darjeeling nicht unserem Geschmack - zu grün, zu flach, zu bitter. Das Warten lohnte sich (wie zumeist) jedoch. Der Tee der Plantage "Singtom" ist fein - aromatisch, wunderbar floral duftend mit einem ausgeprägtem Nachgeschmack ohne jegliche Bitternis. Zwei wunderbare Tees späterer Invoices treffen in wenigen Tagen ein. "Namring Upper" - ist ein gehaltvoller Darjeeling mit ausgeprägtem Aroma und etwas Biss im Abgang. Von der Plantage "Okayti" - konnten wir für unsere Kunden glücklicherweise eine sehr gute, fruchtig - aromatische Partie mit wunderschöner Tassenfärbung sichern. Für mich ein Darjeeling, wie er schmecken sollte. Auch aus Assam trafen malzig, vollmundige Tees des Gartens "Mangalam" ein. Der preiswertere Tee der Beiden Partien schmeckt weit besser, als der Preis es vermuten läßt. Die zweite Partie, welche schon optisch durch die vielen Goldtips besticht, lässt Liebhaber dieser malzig, vollen Tees sicher jubilieren.

Juli 2015 - Die letzten Monate hatten es wirklich in sich, so das ich erst jetzt dazu komme Ihnen Neues aus der Welt der getrockneten Blätter zu berichten. Das Wichtigste jedoch zuerst - Meiner Mitarbeiterin Frau Basel geht es wieder besser. Nach der Rekonvaleszenz ist sie nun im wohlverdienten Ruhestand. Für die vielen lieben Genesungswünsche bedanken wir uns herzlichst.   Neu im Team sind Miaoxin, Hongyan und Hongping. Alle stammen aus Hangzhou, der Teestadt Chinas. Miaoxin hat eine dreijährige, sehr intensive Ausbildung zur Teemeisterin bei Meister ZHANG in Hangzhou erfolgreich abgeschlossen und ihr Wissen drei Jahre als Assistentin des Meisters gefestigt. Miaoxin lebt seit vielen Jahren in Berlin und ist begeisterte Sängerin in einem Chor. Hongyan ist Biologin und studiert z. Zt. zusätzlich Chemie. Auch sie lebt seit vielen Jahren in Berlin und spricht neben Mandarin sehr gut Deutsch und Englisch. Ihre Freizeit verbringt Sie vor allem mit ihrer jungen Familie oder beschäftigt sich mit den Teekulturen. Durch die Fach-, Sprach- und Sachkenntnis der neuen Mitarbeiter sind die Möglichkeiten der Warenbeschaffung in Chinas Provinz ungleich größer und werden ein großer Zugewinn für die individuellen Wünsche unserer Kunden sein. In der nächsten Zeit werde ich einen Freund begleiten und habe das Geschäft an Hongping abgegeben. Alle Tees aus Indien, Nepal, Japan und Korea werden weiterhin persönlich ausgewählt - Unser Angebot an Tee und Teeutensilien aus China wird stetig ausgebaut, da die Kommunikation nun wesentlich leichter ist. Alle ihre Fragen werden mich erreichen und selbstverständlich beantwortet, jedoch werde ich im Ladengeschäft weniger präsent sein können.

Haben Sie schon mal von Oolong aus Japan gehört - dieser Tee ist etwas sehr besonderes für Teeliebhaber. Nur wenige Kilogramm wurden hergestellt und gelangten in den Export. Der Sencha "Momiji" wurde sechs Monate bei minus 30°C eingelagert (früher brachte man den Tee in kleinen in Seidenpapier gepackten Paketen, welche in einem Tongefäß dicht gepackt wurden für 6 Monate ins Gebirge) um die Blattstruktur zu verändern. Das Ergebnis ist ein Tee der Superlative - mein persönlicher Favorit. Wir garantieren Freunden japanischer Tees absoluten Genuß. Endlich ist auch wieder Sencha "Machiko" mit seinem wunderbarem Kirschblütenduft wieder zu haben. Dieser Tee ist bestens als Abwechslung und für Menschen, welche den "typischen japanischen Teegeschmack" weniger mögen bestens geeignet. Der Kirschduft stammt direkt von den Blättern - nicht von Blüten oder Aroma. "Tsuyu Hikari" ist nur sehr limitiert verfügbar, vereint diese Mischung doch Bestandteile zweier seltener Pflanzen; die der Shizu 7132 (Machika); verantwortlich für den Duft und der Asatsuju - welche das satte Grün und die Tiefe der Infusion ergibt. Diese Tees sind wirkliche Empfehlungen für Teeliebhaber! Jedoch auch etliche charaktervolle Alltagsqualitäten, wie den Kukicha der Familie Morimoto oder deren Hojicha (gerösteter Bancha) sind außergewöhnlich und zu empfehlen. Erwähnen sollte ich auch einige neu eingetroffene, meisterhaft gefertigte japanische Kännchen - (auch für Linkshänder) aus TOKONAME, welche durch die handwerkliche Perfektion, schlichte Eleganz und Funktionalität begeistern. Genaue Beschreibungen zu den Tees, Kännchen und Schalen finden sie im shop unter "Neu Eingetroffen".

In Cochin fand die "Speciality Tea Auction" statt, auf welcher ich wunderbare "Frost Teas" aus NILGIRI erstehen konnte. Diese "Frozen Tips"sind bei Minusgraden geerntete Tees, welche durch einen lang anhaltenden fruchtig - minzigen Geschmack und die sehr schöne Färbung der Tasse begeistern. "Coonoor" und "Kairbetta" sind extrem rare Tees der Extraklasse. Winter Frost Tea "Twirl" vom "Glendale Tea Estate" erzielte den höchsten Auktionspreis in Cochin und ist eine unbedingte Empfehlung. Der Tee hat ein starkes Aroma. Einzelheiten zu diesen sehr besonderen Tees, welche teilweise am Busch fermentieren finden sie ebenfalls in den Beschreibungen im shopbereich.

Freuen sie sich schon jetzt auf einige Besonderheiten und weitere wahre Raritäten... wie auch wilde Mate von den Guarani Indianern direkt aus dem Brasilianischen Regenwald. Die gesamte exportierte Menge sind gerade 200kg - eine ungewöhnliche, mit normaler Yerba nicht zu vergleichende Qualität mit hocharomatischer, weicher Infusion.

Frank Benjowski, Miaoxin Wang, Hongyan Zhu